Morgen wird es wohl soweit sein. Der Winterdienst startet in die neue Saison. In diesem Jahr haben wir uns mit den Kollegen des Bauhofes auf eine Neuordnung verständigt. Das bedeutet: Wir werden gemeinsam testen, inwieweit ein Schichtsystem die anfallenden Arbeiten so entschärfen kann, dass wir zum einen einen guten Job machen und zum anderen den Riesenberg an Überstunden vermeiden können, denn: Diese Überstunden fehlen uns im Sommer, um die anstehenden Arbeiten der Grünpflege ausreichend abdecken zu können, weil die Kollegen diese im Sommer absetzen müssen, da wir als Gemeinde eine Auszahlung nicht leisten können. Zweiter Effekt: Die teilweise immensen Stundenlasten, die jeden einzelnen Kollegen in Spitzenzeiten treffen, können vielleicht vermieden werden. Um es gleich zu sagen. Es ist ein Test. Wir werden also ausprobieren, wie wir in einem Zweischichtsystem zurecht kommen. Sollten wir merken, dass dies nicht funktioniert oder wetterbedingte Sondersituationen andere Handlungen notwendig werden lassen, werden wir wieder auf das bisherige System wechseln können. Danke an dieser Stelle an die Mitarbeiter des Bauhofes, die sich dazu bereiterklärt haben. Parallel dazu sprechen wir nun mit Unternehmen, um uns für das Thema "Abtransport des Schnees" zu wappnen. Auch dies war in den vergangenen Jahren bei Sonderlagen ein Problem, denn unsere Kapazitäten reichen nicht aus, um die teils extremen Schneemengen zu beseitigen. Hier wollen wir mit Rahmenvereinbarungen sicherstellen, dass wir im Notfall schnell und unkompliziert Hilfe bekommen können. Selbiges gilt für Räumkapazitäten im extremen Notfall. Last but not least - Wir werden gemeinsam auch Einschränkungen des Winterdienstes besprechen, die wir vornehmen, wenn nichts mehr geht. Auch hier ganz deutlich: Einschränkungen wird es nur dann geben, wenn wir extremste Wetterlagen haben. UND: Sollten wir diese auch beschließen, werden wir dies ZUVOR mit eventuell betroffenen Anliegern abstimmen. Es wird also nichts geschehen, was nicht gemeinsam besprochen ist. Dies alles ist wichtig, um im Ernstfall nicht überrascht zu werden und jederzeit Herr der Lage zu sein.
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Dirk Neubauer.
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